Berichte von 09/2015

Sonntag, 13.09.2015

Schwimmen und Geschwimmt werden?!

Schon wieder sind mehr als zwei Wochen vorbei, erster Monat Jubiläum ist auch vorüber gegangen. Doch Florida hat trotz ungelegnem Dauerregen und erster Krankheit nicht an Reiz verloren. Doch dazu später mehr.

Am Wochenende um den 29. August herum war ich das erste Mal an einem Spring. Ein Spring, was ist das? Ein Spring ist eine Quelle. Hier in der Umgangssprache dazugehörig der Nachfolgende Fluss/Bach. In Florida gibt es viele Springs also trafen wir uns mit den anderen Austauschschülern an einem, genannt Rock Springs im Kelly Park. Durch die sehr begrenzten Parkmöglichkeiten ging es schon früh am Morgen los. Mit McDonalds als Energielieferant für den Tag kamen wir gut gefrühstückt um 8 Uhr an. Treffen war um 9 Uhr also hatten wir, meine Gastschwester und ihr Freund, noch genug Zeit den Spring zu erkunden. Die ersten Eindrücke waren echt wunderschön. Das Wasser war kristallklar und es schien die Sonne. Später kamen dann auch die anderen dazu und wir gingen gemeinsam zum Anfang des Baches. Das Wasser war am Anfang eisig kalt. Über den Tag hinweg wurde es dann besser aber es war trotzdem frisch. Mein erster Besuch eines Springs hat sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich schon auf weitere Male an diesem oder anderen Springs.

Am Sonntag des gleichen Wochenendes waren einige andere Austauschschüler und ich noch gemeinsam Bowlen. Es hat viel Spaß gemacht und ich konnte mit meiner unendlichen Inkompetenz die Massen begeistern. Am Abend gab es dann die lange angekündigte “Goodbye Sommer, Welcome Claas“ Grillparty. Es war sehr lecker und ich lernte weitere Freunde der Familie, jung und alt, kennen.

 

Am Montag wurde das Rudertraining mit einem sehr heftigen Gewitter beendet das noch vom Tropensturm Erika übergeblieben war.

 

Letztes Wochenende hatte ich dann meinen ersten Besuch bei Universal, ein Themen Park zu vergleichen mit dem Heide Park, nur wie das in den USA ja üblich ist sehr viel größer. Universal war aber leider für meinen ersten Besuch gar nicht mal so gut, weil, wie der Titel schon verrät, wir ziemlich geschwimmt worden sind vom lieben Wettergott. Es hat die ersten zwei Stunden wirklich sehr sehr viel geregnet. Die Achterbahnen waren trotzdem der Hammer und auf meine Fotos vom Harry Potter Castle bekam ich antworten aus der ganzen Welt, Deutsche wie Brasilianer lieben Harry. Ich habe es auch geliebt, vor allem weil es im Schloss trocken war. In einem kleinen Schauer wurde unser Universal Besuch dann auch beendet. Danach gingen wir zu einem neuen Fastfoodladen, mit einem Pizza – all you can eat Buffet. Es hört sich so gut an wie es war. Sehr müde wurde ich an dem Abend dann noch von einem anderen Austauschschüler abgeholt und zu seinem Haus gebracht wo ich auch übernachtet habe. Warum? Weil wir am nächsten Morgen schon um 6 Uhr zu einem Surfwettkampf aufgebrochen sind. Nachdem einer der Austauschschüler seinen Finallauf absolviert hatte, zeigte er uns die Grundschritte im Surfen. Nach einer halben Stunde gingen wir dann gemeinsam ins Wasser und versuchten die Wellen zu reiten. 4 Stunden hielten wir es im lau warmen Wasser aus und es hat mir sehr sehr viel Spaß gemacht. Am Ende hab ich jede zweite Welle, die ich mir erpaddeln konnte, auch gesurft. Um 15 Uhr fuhren wir dann wieder nach Hause. Es war ein unglaublich schöner Tag, der Strand, das Wasser und das Surfen (zumindest die Versuche) waren wundervoll. Warum war ich eigentlich an einem Montag Surfen? Am Montag war hier Labor Day, das Gleiche wie in Deutschland Tag der Arbeit am 1. Mai. Als ich dann wieder zu Hause war merkte ich schon langsam was auf mich zu kam. Ich war sehr müde, heiser und meine Nase wurde langsam zu. Am nächsten Morgen war dann wieder Schule. Ich wollte die ganze Zeit eig nur schlafen. Der nächste Tag Schule wurde dann frühzeitig beendet und ich lag bis gestern mit leichtem Fieber einer starken Erkältung und Halsschmerzen im Bett. Meine Gastmutter kümmerte sich aber sehr gut um mich, so konnte man es einigermaßen aushalten.

 

Morgen geht es zum Paintballen. Ich freue mich minimal darauf. Mein 3. Blogpost ist somit auch schon wieder zu Ende, danke für das Lesen und bis zum Nächsten.