Dienstag, 11.08.2015

Reise+Ankunft

Das ist nun mein erster Post in diesem Blog. Das Abenteuer begann am 6. August um 5:50. Der liebevolle Klang meines Weckers war das erste, was ich an diesem Tag hörte und nach dem Fertigmachen und Frühstück kamen 3 Freunde um 7:15 Uhr. Um halb 8 starteten wir dann nach Bremen um dort für ein Jahr Abschied zu nehmen. Nach dem Abholen der Bordkarte aßen wir noch ein bisschen in einer Bäckerei im Flughafen und gingen dann um 10:30 zum Gate. Der Abschied war nicht schön, aber zumindest für mich war die Alternative zum regnerischen Wetter in Emden gegeben. Also sagten wir Auf Wiedersehen! Und trennten uns am Gate. Hinter der Kofferkontrolle warteten schon andere Austauschschüler auf mich, die mit ihrem Gruppenflug über Frankfurt nach Mexiko flogen. Der Flug startete pünktlich und so saß ich nun im meinem Flugzeug, jetzt gab es kein Weg mehr zurück. Ein bisschen nervös und viel zu unaufgeregt ging die erste Stunde schnell vorbei und ich landete in Frankfurt. Dort trennten sich die Wege von mir und den anderen Austauschschülern und gleichzeitig lernte ich die Größe des Frankfurter Flughafens kennen. Mein neues Gate war am letzten Zipfel des Flughafens. Also führte ich meinen Koffer noch ein bisschen spazieren und nahm dabei noch einen kleinen Snack von McDonalds zu mir. Um 13:40 startete dann der Transatlantikflug. Ich nahm in einer Boing 747-400 meinen Platz, neben einer Familie die in ihren Urlaub startete ein. Der Flug lässt sich ganz einfach zusammenfassen. Meine Augen waren danach Rechteckig. Schlafen war durch die Aufregung einfach nicht möglich. So kam ich dann im Sunshine State an. Nach der Visakontrolle und Abnahme meiner Fingerabdrücke konnte ich endlich meinen Koffer in Empfang nehmen. So kam ich dann um 18:30 US Zeit an. Also 00:30 Deutscher Zeit. Ich wurde von meiner sehr sehr netten Gastfamilie+Freund und einigen Rotariern begrüßt. Und dort im Flughafen lernte ich das erste Mal die Hitze Floridas kennen. In einem Aufzug gab es keine Klimaanlage, innerhalb von 3 Sekunden merkt man wie es einem extrem warm wird und das Atmen wie in einer Sauna ist. Wir gingen zum Auto und fuhren zu einem Burgerladen den ich vorher aussuchen durfte. Wir aßen zusammen, was sehr lecker war und fuhren dann nach Hause. Nach 22 Stunden ohne Schlaf verschoben wir die Haustour auf später und ich ging schlafen.

 Flugzeug Frankfurt-Orlando  

Die zwei nachfolgende Tage waren dann eher unspektakulär. Ich half dem Freund meiner Gastschwester beim umziehen und entdeckte mehr von meiner neuen Umgebung. Meine Erkenntnis: Alles ist größer, die Autos, die Straßen, das Essen, einfach sehr viel.

 

An meinem vierten Tag, dem 9. August, wurde ich morgens um 9 Uhr von meiner zweiten Gastfamilie abgeholt, wir fuhren erst zu meinem zweiten, zukünftigen zu Hause, dort lernte ich auch die Labradorgeschwister meiner zweiten Familie kennen, ein brauner und ein blonder Hund. Nach dem drei Jungs aus der Fußballmannschaft meines Gastbruders angekommen waren fuhren wir zusammen zum ungefähr 1 ½ Stunden entfernten Melbourne direkt am Atlantik. Meine Gastmutter und ich lieferten die anderen Jungs bei einem Fußballplatz ab und fuhren dann in Richtung Strand. Um an den Atlantik zu kommen muss man über eine große Brücke fahren, weil große Teile der Küste von einem ungefähr 1 ½ Kilometer breitem Landstreifen geschützt sind. Zwischen dem Festland und dem Landstreifen liegen rund 2 Kilometer Wasser. Am Strand angekommen war der Anblick überwältigend, wo man auch hinschaute, entweder nicht enden wollende Wassermassen oder weißer Strand. Wir fragten noch nach einem Restaurant und fuhren dann zum Fußballplatz zurück. Mein Gastbruder gewann das Spiel mit 3:1. Danach gingen wir zu dem Restaurant, aßen Pizza und gingen dann schwimmen, bei 34 Grad Celsius Außentemperatur im Schatten kann ein Ozean schon gut abkühlen. Nach 2 Stunde schwimmen machten wir bei der Heimfahrt noch kurz bei Dunkin Donuts halt und waren dann um halb 6 wieder zu Hause.

 

Am Tag darauf trafen sich einige andere Austauschschüler und ich bei unserer Rotary Counselorin um einen Englischtest für Rotary zu machen und vorher beim Healthdepartment die Bescheinigung vom Arzt abzuholen, dass man auch fit genug für die Schule ist. Der Arzttermin war sehr lange und der Englischtest dauerte auch knappe 2 Stunden. Trotzdem war es sehr schön, da man die anderen Austauschschüler das erste Mal getroffen hatte und man sich über die bis jetzt gesammelten Eindrücke austauschen konnte.

Insgesamt ist meine Gastfamilie sehr sehr nett. Ich habe zu Hause 4 Gastgeschwister, 2 Brüder, 2 Schwestern mit denen ich mich sehr gut verstehe, 2 Hunde die sehr cool sind und der Bruder meiner Gastmutter. Ich habe jetzt die ersten Tage sehr genau beschrieben, für das kommende Jahr habe ich vor eher zusammenfassend zu beschreiben, außer es ist was besonderes passiert. Viel Spaß :)